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„Heiße Phase beginnt“: Darts-Hoffnung Springer will bei EM zurück zum Erfolg
 Niko Springer hat bei der EM ein schweres Auftaktmatch. (Archivfoto)
Niko Springer hat bei der EM ein schweres Auftaktmatch. (Archivfoto)

Köln · Der Deutsche erlebte bisher eine durchwachsene Saison. Er holte sich Hilfe und will in Dortmund wieder für Furore sorgen. Zum Auftakt wartet direkt der Weltranglistenfünften.

Niko Springer ist längst kein Unbekannter mehr. Zumindest im Stadion seines Herzensklubs Mainz 05. „Ich habe eine Dauerkarte im Stehblock. Da ist es dann tatsächlich so, dass ich sehr oft angesprochen werde“, sagte der deutsche Dartsprofi. Zu einem Heimspiel des Fußball-Bundesligisten hat es der „Meenzer Bub“ in dieser Saison jedoch noch nicht geschafft, schließlich steht er vor wegweisenden Wochen – ab Donnerstag will Springer bei der EM in Dortmund für Furore sorgen.

„Die heiße Phase beginnt jetzt, und ich freue mich auf das, was jetzt noch kommt. Ich bin positiv gestimmt und habe auf jeden Fall ein gutes Gefühl“, sagte Springer vor seinem kniffligen Auftaktmatch am Freitag gegen den Weltranglistenfünften Jonny Clayton (Wales). Nach einem eher durchwachsenen Jahr auf der Tour habe er „prinzipiell nichts zu verlieren“, sagte Springer, das Niveau bei nur 32 Teilnehmern – zu denen auch Weltmeister und Darts-Superstar Luke Littler (England) gehört – sei „extrem hoch“.

Für Springer ist das Saisonfinale der European Tour in der Dortmunder Westfalenhalle eine große Chance, vor Heimpublikum wieder ins Rampenlicht zu treten. Der 26-Jährige war nach seinem Durchbruch 2025 mit großen Ambitionen in die WM in London im vergangenen Dezember gestartet, mit dem enttäuschenden und zugleich überraschenden Erstrundenaus habe er in der Folge lange „zu kämpfen“ gehabt. Springer suchte sich Unterstützung durch ein Erfolgscoaching und geht nun wieder hoch motiviert in den Saisonendspurt.

Bei der EM will sich der Weltranglisten-36. dabei schon früh Schwung holen für das Jahreshighlight im Londoner Ally Pally im Dezember. In Dortmund ist Springer neben Martin Schindler einer von zwei Deutschen – und will den Auftritt vor heimischem Publikum und seinen Eltern, die aus der Heimat Siefersheim anreisen, einfach „genießen“.

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