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Das ist er, der dritte Sieg in Folge gegen Sporting! Der LASK holt ohne Mithilfe der Schiedsrichter den ersten Sieg der Vereinsgeschichte in der Champions League.
Dabei musste sie immer wieder harte Rückschläge hinnehmen. Nach nur drei Minuten gab es den ersten, der auch noch enorm kontrovers war. Schiedsrichter Nicholas Walsh zeigte nach einem Tackling von Dejan Ljubicic an Nestroy Irankunda auf den Elferpunkt.
Allerdings flog der Angreifer schon, bevor ihn der Linzer überhaupt berührte. Statt Schwalbe gab es aber trotzdem den Strafstoß, den Luis Suarez trocken verwandelte (5.).
Doch der LASK steckte nicht auf und die Antwort dauerte auch nicht lange: Christoph Lang bekam den Ball an der Strafraumgrenze, nach der Annahme feuerte er aus der Drehung flach ins lange Eck – 1:1 (15.)!
Erst gegen Ende des ersten Abschnitts eroberten die Gastgeber die Kontrolle zurück, bei den Torchancen bekam Didi Kühbauers Truppe aber die Füße rechtzeitig dazwischen. Dennoch prüfte Lang Keeper Kaique Pereira in einem schön gespielten Konter (42.).
Auch in der zweiten Halbzeit gab es sofort einen Schock: Lukas Jungwirth stoppte einen Angriff der Portugiesen außerhalb des Strafraums, bekam dabei aber das Knie ins Gesicht. Der Torhüter wollte zwar weiterspielen, wurde aber durch Tobias Schützenauer (52.) ersetzt.
Auch dadurch ließen sie sich aber nicht aus der Konzentration bringen, Joao Tornich setzte einen Kopfball aber zu zentral auf den Torhüter (60.).
Es war nur ein Vorgeschmack: Nach einem Sporting-Eckball schalteten die Oberösterreicher blitzschnell um, Ljubicic verzögerte seinen Pass lange und fand dann perfekt Sasa Kalajdzic, der eiskalt einschob (63.)!
Und weil es so gut funktionierte, warum nicht gleich noch einmal? Wieder ging es schnell über das Feld, diesmal kam der Ball von Samuel Adeniran per Außenristpass zu Krysztof Danek, dessen Abschluss abgefälscht im kurzen Eck einschlug (68.). Verdient!
Der eingewechselte Schützenauer konnte sich beim Schuss von Suarez (75.) auch noch auszeichnen.
Erst danach ging der Sturmlauf der Grün-Weißen los und mündete auch in einem Treffer, wieder kontrovers. Bevor Suarez den Ball per Nachschuss im Tor versenkte, wurde ein Linzer im Mittelfeld gefoult – wieder ohne VAR-Eingriff (89.).
Der LASK zitterte sich in der Nachspielzeit durch, fuhr aber die ersten drei Punkte ein und darf damit weiter vom Aufstieg in die KO-Runde träumen.