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Leipzig - Mit dem souveränen 2:0-Auswärtssieg beim FC Schalke 04 hat RB Leipzig rein ergebnistechnisch eine ziemlich erfolgreiche Woche zu Ende gebracht. Drei Siege geben Trainer Martin Demichelis (45) ziemlich viel Rückenwind, nachdem die vergangenen Wochen sehr unruhig gewesen waren.
Gerade der blutleere 1:6-Auftritt beim FC Bayern München war ein absoluter Tiefpunkt, von dem sich das Team aber gerade mental offenbar ziemlich gut erholt hat, und im Pokal in Essen (2:1) und nun bei Königsblau bewiesen hat, dass es auch auswärts gewinnen kann.
Trotzdem war Julian Nagelsmann (39) zuletzt schon als vermeintlicher Schattentrainer genannt worden. Demichelis hätte sich eventuell nicht viele Ausrutscher leisten können.
Weiß der Argentinier womöglich sogar selbst. Vielleicht auch deshalb hat der 45-Jährige jetzt ein paar spannende Aussagen bezüglich seiner Zukunft gegeben.
"Wenn wir am Ende der Saison nicht ein Ziel erreicht haben, dann gehe ich selbst. Das ist so. Das wissen auch die Menschen ganz genau, die mich kennen", sagte der Coach gefragt nach dem Druck und der Bedeutung des 2:0-Erfolgs beim Aufsteiger für ihn selbst und ergänzte:
"Es ist schon langweilig, diese Frage zu hören. Ich weiß schon, ich muss Ziele erreichen mit RB Leipzig. Deswegen bin ich gekommen. Aber heute war der achte Spieltag. Die Saison ist noch lang. Aber ich weiß schon, ich muss Ziele erreichen."
"Kein Ziel" würde bedeuten, dass die Sachsen die Qualifikation für die Champions League verpassen. Im Idealfall kommen die Rasenballer im Pokal und in der Königsklasse sehr weit, aber das ist kein zwingendes Muss. Die Vorrunde in der Champions League möchten die Sachsen aber schon überstehen.