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Neue Details zum Kompany-Schock: So dramatisch war der Kollaps des Bayern-Trainers
Vincent Kompany
Wann Vincent Kompany nach seinem Zusammenbruch zurückkehrt, ist noch vollkommen unklar (Archivbild). © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der FC Bayern trifft am Mittwochabend (28. Oktober) im DFB-Pokal auf Magdeburg. Dann wird Vincent Kompany allerdings erneut nicht an der Seitenlinie stehen. Der Cheftrainer befindet sich weiter im Krankenhaus – inzwischen sind neue Details durchgesickert.

München – Kompany wird wohl nicht so bald auf die Trainerbank zurückkehren. Wie unter anderem die Bild-Zeitung berichtete, rechnet der FC Bayern nicht damit, dass sein Trainer bei den nächsten drei Spielen wieder mit an Bord ist. Frühestens nach der Länderspielpause – und damit zum Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Freitag (20. November) – könnte Kompany die Mannschaft wieder coachen. Damit fällt Kompany unter anderem für den „Bundesliga-Classico“ gegen Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr) und das Champions League-Spiel bei Atletico Madrid (3. November, 21 Uhr) ebenfalls aus.

Eine offizielle Diagnose gibt es bislang hingegen weiterhin nicht. Der 40-Jährige war am vergangenen Freitag zusammengebrochen, als er ein Training der zweiten Mannschaft beobachtete. rosenheim24.de hatte berichtet. Nach den Berichten soll es sehr dramatisch gewesen sein: Kompany soll auf dem Boden aufgeschlagen und anschließend heftige Krampfanfälle gehabt haben. Ein Klub-Arzt sowie Rettungskräfte versorgten ihn, bevor er in eine Münchner Klinik gebracht wurde. Auch ein Rettungshubschrauber landete auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße.

Schlaganfall und Herzinfarkt ausgeschlossen

Ein Schlaganfall und ein Herzinfarkt wurden den Berichten zufolge bei den Untersuchungen ausgeschlossen. Worauf die Beschwerden zurückgingen, blieb offen. Co-Trainer Aaron Danks vertrat Kompany während seiner Abwesenheit. Er hatte ihn nach eigenen Angaben im Krankenhaus besucht und berichtete am Dienstag: „Ich habe Vincent (...) kurz besucht. Er ist in guter Stimmung. Es sieht so aus, dass es jeden Tag besser wird.“ Die Gespräche hätten sich nicht um Fußball oder Taktik gedreht.

Sportvorstand Max Eberl hatte bereits am Wochenende zu verstehen gegeben, Kompany sei stabil und habe keine Kopfschmerzen mehr. Nach Informationen von Sport Bild sollen sich die Ärzte bei ihren Untersuchungen derzeit offenbar auf „eine Kopfproblematik“ konzentrieren. Dafür sprächen die Symptome, die der Coach bei dem Vorfall gezeigt habe: Krampfanfälle mit unwillkürlichen Muskelzuckungen oder Verkrampfungen werden in der Regel durch gestörte elektrische Signalübertragung im Gehirn ausgelöst. Der Vorfall soll jedoch nicht lebensbedrohlich gewesen sein. (mw)

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